Lagerwochenende Neukirch-Egnach 9.-11. Juli 2010
Mit einer Schar von 12 JungschärlerInnen und 6 Leiter fuhren wir am Freitagabend mit dem Zug nach Neukirch-Egnach, zum Pfadiheim „Seesturm“. Unter dem Thema „Verkehrte Welt“ war am Abend für einmal Morsen in der Nacht angesagt. In zwei Gruppen aufgeteilt mussten einander jeweils den Weg zum nächsten Posten übermittelt werden.
Am nächsten Morgen sind alle mit Musik aufgeweckt worden, und alle Knaben mussten das Frühstück zubereiten – Spaghetti Bolognese. Nach diesem ungewohnten Frühstück hiess es Kleider tauschen. Die Knaben zogen Mädchenkleider und die Mädchen Knabenkleider an. Natürlich mussten sich auch die Leiter umkleiden. In drei Gruppen aufgeteilt erhielt dann jede Gruppe vier Kilogramm Zucker, welcher im Dorf gegen Esswaren für das Mittagessen getauscht werden musste. Die Einwohner von Neukirch meinten es sehr gut mit uns und wir kehrten reichhaltig beladen mit Fleischwaren, Salat, Nudeln, Getränke, Obst und Süssigkeiten zurück.
Am Samstagnachmittag machten wir eine Olympiade. Zwei Gruppen mussten bei verschiedenen Spielen gegeneinander antreten wie zum Beispiel, Montagsmaler mit Gegenstand auf dem Kopf zeichnen, Sackhüpfen-Stafette mit Jutesack über dem Kopf und dazwischen über einen Bank springen, Wassertransport mit löchrigen Bechern, oder Schubkarren-Stafette rückwärts. Nach diesem Wettkampf bei über 30 Grad liessen sich alle gerne mit dem Gartenschlauch abspritzen.
Zum Nachtessen gab es Tischgrill. Wir grillten viele leckere Fleischwaren und Gemüse über dem Feuer. Gemütlich genossen wir dieses feine Essen am langen Tisch, unter freiem Himmel. Um 22.15 Uhr war dann Nachtruhe angesagt.
Um 22.30 Uhr tönte Musik durch das Haus und es hiess „wieder aufstehen“! Wieder angezogen ging es draussen auf den Nachtmarsch. Doch unterwegs lauerte an verschiedenen Orten das Überfallkommando. Bei allen Posten musste zuerst eine Aufgabe gelöst werden, bis wieder weiter marschiert werden konnte. Doch am Schluss konnte das Überfallkommando mit Wasserpistolen überwältigt werden. Wieder zu Hause beim Pfadiheim angelangt gab es dann zur Belohnung für alle eine Schoggi-Banane.
Am Sonntagmorgen konnten wir schon frühzeitig das Pfadiheim gereinigt verlassen und marschierten zum Bodensee. Im Strandbad Luxburg vergnügten wir uns im kühlenden Wasser bis wir wieder mit dem Zug nach Hause fahren mussten.
