Sommerlager West11 17.- 23. Juli 2011
Oh du fröhliche, Schlamm und gute Stimmung
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West11 hiess das erste regionale Zeltlager vom Cevi Ostschweiz mit elf beteiligten Abteilungen: Affeltrangen-Märwil, Ermatingen, Frauenfeld, Hinterthurgau, Neukirch an der Thur, Oberuzwil, Scharans, Schlatt, Schönholzerswilen, St.Gallen und Wängi. 466 Cevianer und Cevianerinnen haben am Sonntag den Weg durch den Kleiderkasten (Eingangstor) ins Narnialand oberhalb Stettfurt gefunden.
Die Lagerwoche vom 17. bis 23. Juli stand unter dem Motto ‚Narnia’. Die Geschichte handelte von den vier Geschwistern Lucy, Susan, Peter und Edmund, welche durch einen Kleiderkasten ins Land ‚Narnia’ hinein kamen. Dort herrschte Winter, jedoch gelang es den Geschwistern die Hexe zu besiegen und der Sommer kam. Dazu gab es ein abwechslungsreiches Programm:
Am Sonntagmittag trafen von allen Seiten die Abteilungen mit ihren Kindern auf dem Lagerplatz ein. Lucy, Susan, Edmund und Peter erwarteten die Schar und begrüssten sie herzlich, bevor sie bei strömenden Regen die Zelte aufstellten. Schon zu Hause hatten sich die Gruppen auf diesen Anlass vorbereitet. Originell stellten sich die verschiedenen Abteilungen einander vor; dies geschah in Form von einem Rap, einem Theater und mit vielen weiteren kreativen Ideen.
Am Montagmorgen investierten die Abteilungen nochmals Zeit in den Lagerbau. Am Abend bestand die Zeltstadt aus neun grossen Sarasanis (grosse Blachenzelte), etlichen Schlafzelten, zwei Waschstellen, einem Abwaschzelt, einem Spielplatz, einem grossem Festzelt mit Bühne und einigen Einrichtungen mehr. Als Belohnung durften die Kids die Badi besuchen und die Teens zeigten ihr Können während einer Sportolympiade. Lucy, das Mädchen aus der Geschichte, hat beim Spielen einen Kleiderschrank entdeckt, welcher sie ins Land ‚Narnia’ führt. Ihre Geschwister sind skeptisch. ‚Ist dies wahr?’ Dazu gestaltete Haru Vetsch mit verschiedenen Leitern einen Gottesdienst. Natürlich war auch die Band dabei, welche den Lagersong zuerst spielte.
Doch auch die anderen Kinder nahm es wunder, was es sich mit diesem ominösen Kleiderschrank auf sich hat. So kamen auch sie ins Land ‚Narnia’. Im Land Narnia wurden viele verschiedene Workshops angeboten und die Kinder hatten die Möglichkeit beispielsweise ein Abzeichen auf die Kluft zu drucken, ein Teelicht zu basteln, Speckstein zu schleifen, Bändeli zu knüpfen,… Nach dieser Entdeckungsreise in ‚Narnia’ gab es Zmittag in den Abteilungen, wo über dem Feuer gekocht wurde. Am Nachmittag waren die Cevikinder während einem Geländespiel auf der Suche nach Herrn Tumnus, dem Freund von Lucy.
Auf der Tageswanderung am Mittwoch trafen die Teilnehmer Edmund, welcher von der weissen Hexe enttäuscht wurde. Am Abend kam der Weihnachtsmann und so feierten alle so richtige Weihnachten mit allem drum und dran: Weihnachtsbaum, Weihnachtsessen mit Kinderwein, Weihnachtslieder u.a. ‚Oh du fröhliche’ und natürlich durften Weihnachtsgeschenke nicht fehlen. Niemand ging leer aus.
Da sich Peter vor Aslan beweisen musste, zeigten auch die Cevi-Kinder, welche Cevitechniken und -fähigkeiten sie bereits besitzen. Am Donnerstagnachmittag begaben sich die Teens trotz Regen (ohne Neoprenanzug) in die Badi. In dieser Zeit wurden die Kids vom olympischen Feuer abgeholt und kämpften um den Sieg. Abends befreiten die Cevianer und Cevianerinnen während eines Nachtgeländespieles Edmund aus den Händen der weissen Hexe.
Am letzten Lagertag brachte die weisse Hexe Aslan um. Doch die Prophezeiung erfüllte sich, dass zwei Söhne Adams und zwei Töchter Evas die Herrschaft der weissen Hexe beenden werden, somit besiegte Aslan den Tod. Susan und Lucy folgten ihm heimlich. Auch die Cevikinder schlichen ihm während eines OL’s nach. Die entscheidende Schlacht gegen die weisse Hexe wurde, trotz Regen und Schlamm, bei einem Schnappballspiel geschlagen. Mit einem Siegeszug feierten die West11-Leute diesen Triumph.
Bevor die Teilnehmenden das Land ‚Narnia’ wieder verlassen konnten, mussten die Zelte abgebaut werden. Anhand von Fotos blickten die müden, aber zufriedenen Cevianer und Cevianerinnen auf die vergangene Woche zurück. Bei Regen und Schlamm konnten neue Freundschaften geknüpft werden und es bleiben unvergessliche Momente in Erinnerung.
Von Maria Schmidt v/o mary-joy
